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Informationen zu ABS Rucksäcken in den Airlines

ABS Rucksäcke

Da die ABS Patrone mit Druckgas befüllt ist und der Auslösegriff mit einem pyrotechnischen Mechanismus funktioniert, wird der ABS Lawinenairbag von der International Air Transport Association (IATA) als „Gefahrgut“ angesehen.

Normalerweise ist der Transport von Gefahrgütern durch Passagiere untersagt, ausgenommen ist eine Liste bestimmter Produkte, die auch den ABS Lawinenairbag umfasst. Alle Fluggesellschaften, die der IATA angehören, kennen diese Liste, die Teil des IATA-Handbuchs ist.

Auszug aus der IATA Tabelle
„Mit der Genehmigung durch die Luftverkehrsgesellschaft darf pro Person ein Lawinenrettungsgerät transportiert werden, vorausgesetzt, dass der eingebaute pyrotechnische Auslösemechanismus nicht mehr als 200 mg Nettogewicht eines Explosivstoffes der Unterklasse 1.4S und die Patrone nicht mehr als 250 ml verdichtetes Gas der Unterklasse 2.2 enthält. Der Rucksack muss so verpackt sein, dass eine unbeabsichtigte Auslösung unmöglich ist. Der Airbag innerhalb des Rucksackes muss mit einem Druckentlastungsventil ausgerüstet sein.“

Die IATA autorisiert also den Transport des ABS Rucksacks. Nichtsdestotrotz ist die Erlaubnis der Fluggesellschaft erforderlich. Wir empfehlen deshalb die Fluggesellschaft bereits vor der Buchung zu informieren und ihr den Ausschnitt der IATA-Tabelle sowie das Datenblatt, das den Inhalt der Patrone und des Auslösegriffs beschreibt, zukommen zu lassen. Die Dokumente können auf dieser Seite heruntergeladen werden. Die Fluggesellschaft kann daraufhin feststellen, dass das Produkt, das transportiert werden soll dem IATA-Handbuch genau entspricht. Dennoch hat eine Fluggesellschaft immer die Möglichkeit, auch wenn sie der IATA angehört, strengere Vorschriften festzusetzen. Die Genehmigung ist also keine Garantie.

Es ist zudem sehr wichtig, dass die Patrone und der Auslösegriff zusammen mit dem ABS-TwinBag im Check-In Gepäck aufgegeben werden. Wir empfehlen auch dringend den Auszug aus dem IATA-Handbuch und das Datenblatt beizulegen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Zusammenhang zwischen Patrone und Rucksack für das Flughafenpersonal klar ersichtlich ist. Werden Patrone und Auslösegriff gesondert vom ABS Lawinenairbag transportiert, besteht die Gefahr, dass Patrone und Griff entfernt werden!

Reisen in die USA:
Bitte beachte, dass die US-amerikanische Transportation Safety Administration (TSA) auf Reisen nach/von Nordamerika gefüllte Druckluftflaschen nicht genehmigt. Dies bedeutet, dass die Patrone vor Betreten des Flughafengebäudes komplett entleert (ausgelöst) werden muss. Die Kappe sollte abgeschraubt und gemeinsam mit der leeren Patrone in einen wieder verschließbaren Plastikbeutel gelegt werden. Leg diese dann beim Sicherheitscheck gut sichtbar für die TSA-Beamten separat auf das Gepäckband. Anschließend kann der Flaschenkopf wieder auf die Flasche geschraubt werden. Wenn die Patrone gefüllt und die Kappe nicht abgeschraubt ist, wird sie vom Sicherheitspersonal entfernt.
Diese Regelung betrifft auch Reisende, die in den USA umsteigen. Allerdings hast Du die Möglichkeit nur Deinen ABS Rucksack mitzunehmen und Dir vor Ort einen ABS Händler zu suchen, der für den Zeitraum des Aufenthalts eine Patrone und einen Auslösegriff verleiht.

Download IATA Tabelle deutsch
Download Datenbaltt Stahlpatrone
Download Datenblatt Carbonpatrone

Quelle: ABS-Airbag.de

Ski- Snowboardausrüstung

Viele Airlines nehmen die Skiausrüstung gegen Aufpreis mit, wenige sogar kostenlos. Am Besten bei der Buchung darauf achten. Als Skiausrüstung verstehen Fluggesellschaften meist ein komplettes Set, also ein Paar Ski und Skistöcke bzw. ein Snowboard und ein Paar Skischuhe bzw. Snowboardboots. Alles sollte am besten in einer Tasche verstaut werden und sollte die 23 Kg nicht überschreiten. Bei leichten Skieren empfiehlt es sich auch die Notfallausrüstung in das Skigepäck zu geben.

Die Skiausrüstung kann statt eines Koffers als Freigepäck aufgegeben werden. Sollte es die Freigepäckgrenze im jeweiligen Tarif übersteigen, kann die Wintersportausrüstung als separates Gepäck zu den geltenden Übergepäckkonditionen aufgegeben werden.

Bei den meisten Fluggesellschaften muss das Sportgepäck vorher online oder telefonisch angemeldet werden, ansonsten können Mahngebühren anfallen. Meistens sind bei Onlinebezahlung auch die Kosten geringer.

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